Freitag, 15. Dezember 2017

Melitta CI Touch = Standard trifft Individualität - unser neuer dauerhafter Mitbewohner!

Seit ein paar Woche darf ich für Paart den Kaffeevollautomatuen CI Touch von Melitta testen. Eines möchte ich direkt vorweg nehmen: einmal bei uns angekommen, bleibt das Mischinchen wo es ist - wir geben es nicht mehr her! Aber lest selbst, wieviele tolle Vorteile dieser ganz besondere Vollautomat liefert...


Lieferumfang und Inbetriebnahme

Die Melitta CI Touch wird aus einem seeeehr großen Karton geboren und ist auch danach noch ziemlich groß – aber etwas anderes hatten wir auch nicht erwartet.
Im Lieferumfang sind neben dem Vollautomaten außerdem noch der externe Milchbehälter mit den zugehörigen Schläuchen, eine Wasserfilterkartusche (Haltbarkeit 2 Monate) mit dem zugehörigen Einbauwerkzeug und eine Packung Begrüßungskaffee enthalten.
Das alles ist schnell ausgepackt und noch schneller aufgebaut. Genau genommen müssen nur die Sicherheitsklebeteilchen entfernt werden und die CI Touch an Strom angeschlossen werden und schon kann der Zauber beginnen.

Bei der ersten Inbetriebnahme muss die Maschine zunächst von innen mit Wasser gereinigt werden, damit sich keine Produktionsrückstände in den ersten Kaffee verirren. Das ist aber sehr leicht, die Maschine zeigt nämlich auf dem TFT-Display ganz genau, welche Schritte und in welcher Reihenfolge befolgt werden müssen. Erst wenn alle diese Schritte erfolgreich abgeschlossen sind, „erlaubt“ die Maschine den ersten Kaffee zu ordern.

Aufbau und Design

Die Melitta CI Touch gibt es in Schwarz und in Silber, wir haben wie ihr auf meinen Fotos sehen könnt die silberne Variante. Die Verarbeitung ist äußerlich sehr solide und punktet mit einer gesunden Kombination aus Metall- und Kunststoffteilen. Die Bedienfläche ist schwarz gehalten und mit einem spiegelnden Überzug versehen, was diesen Teil sehr elegant aussehen lässt. Die weißen Getränkesymbole auf der Bedienfläche über dem Auslauf kommen sehr gut zur Geltung und heben sich optisch wunderbar vom Untergrund ab. Links vom Auslauf befindet sich das TFT-Display, üder das Einstellungen überprüft und Anweisungen angezeigt werden. Rechts vom Auslauf ist ein großer Drehknopf, über den Stärke und Gretränkegröße angewählt werden können. Der Rest der Vorderseite ist mit silbermattem Plastik verkleidet, die Tropfschale dagegen wird von glänzendem, silbernen Metall verdeckt. Die Oberseite, sowie die Seitenwänder der CI Touch hingegen sind aus glänzendem schwarzen Plastik gehalten.




Die Getränkesymbole sind mit einer Touch-Oberläche versehen, sodass die Standardgetränke schon mit einer leichten Berührung mit dem Finger ausgewählt werden können.

Der Auslauf ist ein sogenannter „All-in-one-Auslauf“, sodass die Tasse nicht verschoben werden muss, wenn ein Getränk aus verschiedenen Komponenten besteht. Der Auslauf ist außerdem höhenverstellbarer, sodass auch große Gläser für Latte Macchiato problemlos darunter passen und das Zielen in die Espressotasse aus zu großer Höhe nicht notwendig ist. Er ist zudem mit einer LED-Beleuchtung versehen, wodurch man nicht locker im Dunkeln die Tasse trifft, sondern die Maschine durch die indirekte Beleuchtung unglaublich stylisch aussieht.

Melitta wirbt auf seiner Homepage für die CI Touch mit einem flüsterleisen Mahlwerk. Ich sag mal so: „flüster“-leise würde ich es nicht nennen, es macht aber durchaus keinen Krach: der Mann, der morgens noch im Schlafzimmer auf der anderen Flurseite schläft hört bei geschlossener Tür nicht, dass Frau sich einen Kaffee zieht. Und auch das freilaufende Kaninchen verlässt nicht panisch die Küche wenn einer der beiden Futterspender den Vollautomaten anwirft. Wer eine geräuschlose Maschine sucht, ist mit der CI Touch falsch bedient – ich bin mit aber nicht sicher, ob es eine geräuschlose überhaupt gibt.

Die Milch wird praktischer Weise nicht direkt in die Maschine gefüllt, sondern in einen externen Behälter (Plug-in Milchsystem). Dieser Behälter ist spülmaschinenfest und passt hervorragend in den Kühlschrank – damit kann man ohne Aufwand zu jeder Zeit Kaffeevariationen mit Milch zubereiten. Die Maschine verfügt zudem noch über ein sogenanntes „Easy Steam Cleaning“-System, wodurch alle Teile der Maschine die mit Milch in Berührung kommen mit heißem Wasser und Dampf hygienisch gereinigt werden.
Reinigen ist ein gutes Stichwort: auch das kann die Maschine super und ganz alleine. Nach dem Einschalten spült sie immer zunächst die Schläuche selbstständig durch bevor das erste Getränk geordert werden kann. Beim Abschalten passiert genau das Gleich noch mal. 

Außerdem verfügt die CI Touch über ein automatische Reinigungs- und Entkalkungsprogramm. Immer dann, wenn mal wieder Zeit fürs Reinigen oder Entkalken ist, erscheint eine entsprechende Meldung auf dem TFT-Display, der den Benutzer anschließend durch die einzelnen Schritte der Reinigung führt.
Auf dem TFT-Display wird auch angezeigt, wenn die Tropfschale oder die Kaffeeauffangschale voll ist. Der Betrieb ist dann erst nach Entleerung dieser wieder möglich.

Die Brühgruppe kann leicht auf der Maschine entnommen werden was die manuelle Reinigung dieser und der Maschine von innen erleichtert. Reinigen musste ich beides noch nicht, habe aber probehalber die Brühgruppe einmal heraus genommen und kann bestätigen, dass das ganz einfach klappt.

Mein Highlight ist außerdem noch die Energiesparfunktion der CI Touch. Diese ist, wie irgendwie alles an diesem Vollautomaten, individuell einstellbar. Der Benutzer kann frei wählen, wie lange die Maschine nach der letzten Benutzung eingeschaltet bleiben soll, bis sie sich automatisch (natürlich nicht, ohne sich vorher noch einmal selbst zu reinigen) abschalten soll. Wir haben unsere jetzt auf 3 Minuten programmiert und es klappt super. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man auch gerne mal vergisst die Maschine manuell auszuschalten…


Getränkevariationen

Vorab sei gesagt: Ich werde hier nicht auf den Geschmack des Kaffees eingehen – der ist meiner Meinung nach zu 100% an der Wahl der Bohnen abhängig. Was ich jedoch sagen kann ist, dass die Intensität des Kaffees sehr gut und das Aroma ausgewogen ist. Bei der Zubereitung der Kaffeevarianten orientiert sich die Maschine an der traditionellen italienischen Abfalge der einzelnen Getränke.
Die Melitta CI Touch hat von Werk aus 10 verschiedene Kaffeevarianten einprogrammiert, die sich ganz einfach auf Knopfdruck zubereiten lassen. Die Varianten umfassen die Standardgetränke wie  Espresso, Café Crème, Cappuccino und Latte Macchiato, aber auch weitere Varianten wie Lungo, Americano oder Espresso Macchiato.
Neben den 10 Standards bietet die CI Touch jedoch noch weitere Feinheiten. So kann vor jeder Auswahl die jeweilige Standardrezeptur individuell angepasst werden:
  • Milchmenge
  • Schaummenge
  • Kaffeebohne (siehe Punkt „Manual Bean Select“)
  • Kaffeestärke
  • Kaffeemenge



Die Maschine kommt also mit einem fertigen Angebot an Kaffeevarianten für Herrn oder Frau Otto Normalverbraucher und lässt gleichzeitig das Herz eines jeden Kaffeeliebhabers höher schlagen, der sich eben gerade nicht mit dem Standard zufrieden gibt und seinen Espresso lieber stärker und größer oder seinen (vermutlich eher „ihren“) Latte  Macchiato lieber mit viel Milch und jeder Menge Schaum trinkt - jedes Getränk kann in seinen Einzelkomponenten individuell angepasst werden.

Wer das Glück hat, die CI Touch seinen Mitbewohner zu nennen und nicht nur als Gast mal in ihren Kaffeegenuss kommt, kann sich sogar eigene Rezepte (kinderleicht!) einprogrammieren und kann sich die manuelle Anpassung eines jeden Getränks sparen. Die Funktion heißt auf Melitta „My Coffee Memory“ und kann bis zu 4 Benutzerprofile speichern. Das ist vor allem dann schön, wenn (wie bei uns), „Mann“ den normalen Kaffee am liebsten extrastark, schwarz wie die Nacht und aus dem größten Pott im Schrank trinkt und „Frau“ stattdessen eher etwas milder und am liebsten auch nicht ganz so viel davon trinkt. Diese Funktion ist für uns ein klares „nice to have“ aber kein MUSS.

Neben den zahlreichen Kaffeevarianten kann die CI Touch auch noch heiße Milch (mit und ohne Schaum) oder auch einfach heißes Wasser. Das ist sehr praktisch, vor allem wenn man Lust auf eine Tasse und nicht gleich eine ganze Kanne Tee hat. Für Familien mit Kindern ist die Funktion für heiße Milch auch sehr praktisch, da man so im Handumdrehen den Kakao für die Kleinen zubereitet hat (gerne auch für die Großen). Ich persönlich finde es auch toll, anstatt Süßigkeiten einfach mal eine Tasse aufgeschäumter Milch mit Kakao (oder im Winter mit Zimt und Zucker) zu bestreuen und dann genüsslich zu löffeln… Hach, da bekommt Frau gleich Appetit!

Mit dem „Double Cup Mode“ können gleichzeitig 2 Tassen zubereitet werden, was die Getränkeversorgung außerdem noch beschleunigt :-)

Manual Bean Select



Nicht jede Bohne ist für jede Kaffeevariante geeignet, da bringt es auch nichts, das eine Maschine alles kann, die Bohnen aber nicht für alles geeignet sind. Die CI Touch hat für dieses Problem die passende Lösung und verfügt über einen Zweikammer-Bohnenbehälter. Die Kammern sind dabei aromadicht von einander und auch nach außen hin verschlossen, sodass die Bohnen auch bei längerem Nichtgebrauch nicht an Aroma verlieren. Außerdem ist der Behälter dunkel gefärbt, sodass die Qualität nicht durch Lichteinfall von außen beeinträchtigt wird. Neben den 2 Kammern gibt es außerdem noch einen Pulverschacht, in den man auch vorgemahlenen Kaffee einfüllen und diesen für den Kaffee verwenden kann.
Man hat also die Möglichkeit, die Maschine mit 2 verschiedenen Bohnenarten (verschiedene Röstgrade, Sorten, etc.) zu füllen und dann die jeweilige Bohnensorte vor der Zubereitung anzuwählen oder auch auf Pulverkaffee zurück zu greifen.


Mein Fazit










Wer keine Lust auf Standard (oder gerade eben Lust darauf!) hat und den eigenen Arbeitsaufwand bei der Kaffeeproduktion dabei möglichst gering halten möchte, ist mit der Melitta CI Touch sehr gut bedient. In meinen Augen stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis hier vollkommen, denn die Maschine kann mit vielen Vorteilen punkten.
Wir haben seit einiger Zeit einen neuen Mitbewohner der so genial ist, dass ich euch unbedingt von ihm berichten muss... :-)

Ein Kaffeevollautomat für zuhause ist das Traum eines jeden Kaffeeliebhabers - nur leider haben die auch in der Regel einen stolzen Preis. Die Melitta CI TOUCH ist da keine Ausnahme, hat uns aber mit ihren '''Funktionen vollends überzeugt''' und ist daher unserer Meinung nach auch '''ihr Geld absolut wert'''.

Montag, 24. Juli 2017

Samsung Galaxy Tab S3

Hallöchen ihr Lieben :-)

In den letzten Wochen hatte ich das Glück, für die Insider das neue Tablet von Samsung, Samsung Galaxy Tab S3 testen zu dürfen.
In der Zwischenzeit ist es ein fester Begleiter in meinem Alltag geworden und ich bin sehr zufrieden damit - aber lest selbst :-)


Auf die technischen Daten möchte ich in meinem Bericht nicht eingehen, dafür könnt ihr hier direkt bei Samsung nachschauen.

Einsatzorte und Anwendungen:

  • Couch - Googleaufgaben und anderes "Gedaddel" 
  • Univorlesungen - Sriptdarstellung und -bearbeitung, Notizblock, Nachschlagewerk via WiFi 
  • Büro - Erstellung von Skizzen, schneller Informationsaustausch mit Kollegen, "e-Book-Reader" in der Mittagspause 
  • Sporthalle (Trainertätigkeit) - Besprechung von Taktiken, Abspielen von Technikvideos, Aufnahme (Video) der Athleten beim Spiel und direkte Nachbesprechung 
  • Balkon - Musik hören 
  • Bett - Filme streamen 
Oben seht ihr beispielhaft, wofür das S3 bei mir bisher zum Einsatz gekommen ist - und das ausnahmslos erfolgreich. Auf die technischen Daten möchte ich in meinem Bericht nicht eingehen, diese könnt ihr ganz einfach auf der Herstellerseite nachlesen und abhängig von euren Bedürfnissen entscheiden, ob das Galaxy Tab S3 für euch geeignet ist.

Mein Leben ist zur zeit sehr abwechslungsreich, weswegen ich lange auf der Suche nach einem Tablet oder Ultrabook war, was mich überall hin begleiten und meine Anwendungswünsche erfüllen kann: tagsüber arbeiten im Büro, abends nebenberuflich studieren, Badmintontraining geben, manchmal Dienstreisen und dann noch der übliche Freizeitstress - da musste ein Gadget her, mit dem ich sowohl effektiv arbeiten (Textverarbeitung, Recherche, Skizzierung, Bearbeitung von PDFs, Prsentationen), als auch verschiedenen Freizeitbeschäftigungen (Musik abspielen und Kopplung per Bluetooth mit externer Soundbox, Abspielen von Videos, Zeitung lesen, Online Shoppen, "Rumdaddeln") nachgehen kann. Für mich vereint dieses Tablet alle diese Funktionen, wie ihr nachfolgend lesen werdet.



Verarbeitung und Design:

Das Tablet macht den Eindruck einer soliden Verarbeitung - ob es jedoch bruch- und kratzfest ist habe ich noch nicht getestet, würde aber lieber auf die Erfahrung verzichten ;-) Das Design ist schlicht und hochwertig - aber darin nehmen sich die verschiedenen Anbieter nicht wirklich viel.


Akkulaufzeit:

Die Akkulaufzeit ist natürlich immer abhängig von den Gebrauchsstunden. An Tagen mit Arbeit, Uni und Training reicht der Akku 1 - 2 Tage - da wir es aber in der heutigen Zeit gewohnt sind, regelmäßig unsere Smartphones zu laden, macht ein Ladekabel mehr oder weniger den Braten nicht fett.


Synchronisation mit Google-Konto:

Wer bereits ein Android-Gerät mit Google-Konto besitzt, wird sich über die schnelle und unkomplizierte Verbindung der Geräte und die Übertragung von Daten freuen: innerhalb weniger Klicks hatte ich Zugriff auf sämtliche Handyfotos und Kontakte.

Sicherheitseinstellungen:

Wo mein Smartphone Galaxy S5 noch in den Kinderschuhen steckte, überzeugt das Tab S3 auf Anhieb: Endlich kann Samsung auch vernünftig Fingerabdrücke scannen. Funktioniert einwandfrei. Was ich auch noch sehr gut finde: wird das Tab 24 Stunden lang nicht benutzt, reicht es nicht den Daumen zu scannen, sondern man wird aufgefordert den selbst gewählten Entsperrcode einzugeben.



Apps:

Hierzu möchte ich nicht viel sagen - die Apps können ganz normal im GooglePlayStore erworben und herunter geladen werden.


Bedienung:

Ich als Samsung-Fan bin sowieso der Meinung, die Bedienung sei sehr intuitiv und ginge leicht von der Hand - das muss jedoch jeder Nutzer für sich selbst entscheiden. Die anfängliche Einrichtung nimmt man wie üblich mit einem Assistenten vor, der einen dann aber auch schnell in Ruhe lässt. Bei einer Umstellung von Windows oder Apple auf Android braucht man bestimmt etwas Eingewöhnungszeit, aber auch das ist von Person zu Person unterschiedlich.


Bearbeiten von PDFs (mein absolutes Highlight!!!!):

Neben der gewöhnlichen Anzeige von PDFs kann man mit dem Tab ohne Zusatzprogramm PDFs bearbeiten. Dabei kann man sowohl markieren, Texte per Tastatur eingeben oder auch handschriftliche Notizen mit dem tableteigenen Stift direkt in die PDF einfügen - das ist für mich als Abendstudiumabsolvierein ein absoluter Traum! Der Stift schreibt dabei sehr gut und ganz wichtig: man kann währenddessen auch die Hand auf der Tabletoberfläche abstellen und muss nicht versuchen mit in der Luft schwebenden Hand irgendwelche Hieroglyphen zu fabrizieren, die am Ende niemand mehr entziffern kann. Ein Bespiel meiner Mitschriften findet ihr in den Fotos.
Und was noch toll ist: alle Eingaben kann man dann natürlich per digitalem Radiergummi wieder entfernen - also Schluss mit Ärger über Dozenten, die sich beim Aufschreiben vertun oder generell mit fehlerhaften Aufzeichnungen (vorausgesetzt, man erkennt Fehler selbst ;-) )




Festplatten-Kapazizät:

32 GB - muss man wohl selber entscheiden ob einem das ausreicht?

Display und Kontrast:

Das Bild ist gestochen scharf und farbintensiv und lässt für mich keine Wünsche offen.

Sound-Qualität:

Als Spotify-Kundin höre ich viel Musik über das Smartphone oder den Laptop - und jetzt auch über das Tablet. Das S3 hat 4 Lautsprecherausgänge, wodurch einem eine Art Dolby-Surround geboten wird. Gemütlich auf dem Balkon nett, um größere Räume zu beschallen jedoch (wie erwartet) ungeeignet. Wer das will, sollte sich aber sowieso nicht auf ein Tablet verlassen, sondern eine mobile Soundbox hinzuziehen - mit einer Kombination aus beiden bekomme ich beim Training die gesamte Sporthalle beschallt (Größe ca. 3 Basketballfelder)




Mein Fazit:

Alles in Allem bin ich wie gesagt sehr zufrieden und froh, dass ich das Samsung Galaxy Tab S3 testen durfte. Es ist mir eine große Hilfe in der Uni und weil es so schön leicht ist, kann ich es auch ohne Probleme den ganzen Tag mit mir "rumschleppen" - das sieht beim Laptop anders aus.
Ein tolles Gadget ist auch die eigens von Samsung designte Tablet-Tastatur - damit wird voll allem das Schreiben sehr viel angenehmer und vergleichbar mit einem Laptop.
Auch in der Freizeit erfüllt das Tablet meine Erwartungen, sodass ich es jedem, der ähnliche Anwendungsbereiche für ein Tablet hat, dieses wärmstens empfehlen kann.

Dafür gibt's von mir 5 Sterne :-)




Dienstag, 23. Mai 2017

Schlemmen mit Barilla Saucen!

Ihr Lieben,

Ab sofort habt ihr die Chance, euch für einen neuen Produkttest bei Kjero für Saucen von Barilla zu bewerben. Schnell das Formular ausfüllen und Dauemn drücken!

Alle Infos zum Test findet ihr unter dem obigen Link.




Bei diesem Anblick läuft einem doch direkt das Wasser im Mund zusammen, oder?

Liebe Grüße,
Eure Nepo.Muk

Dienstag, 9. August 2016

POP by Stella McCartney

Hallöchen ihr Lieben :)

Für trnd darf ich seit einigen Wochen zusammen mit meiner besten Freundin den neuen Duft "POP" der renommierten Designerin Stella McCartney und ihrem gleichnamigen Label ausgiebig unter die Lupe nehmen. Erhältlich ist der Duft exklusiv in allen Douglas-Filialen sowie dem Douglas Onlineshop.


 



Das Testpaket lässt Frauenherzen höher schlagen: Der Traum in Pink enthielt neben einem Flakon des Parfums in Originalgröße (30 ml) außerdem einen kleinen Flakon für meine Freundin, jede Menge Pröbchen zum Verteilen und als absolutes Highlight  einen POP Kameraaufssatz für's Smartphone für tolle Produktfotos in Fish-Eye-Optik und Foto-Accessoires für einen Fotobooth.


Passend zum Thema gab es von trnd noch ein Rezept für leckere Cake Pops - ich selbst finde diese Dinger zu Aufwendig zum backen und habe auch keine Form - aber vielleicht freut sich jemand von euch über das Rezept? :-)


Unser Test

Meine Freundin und ich haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, uns sofort nach dem gemeinsamen Auspacken unsere Flakons zu sichern und direkt los zu sprühen.
Der Duft des Parfums ist angenehm blumig, ohne dabei zu süß oder aufdringlich zu sein und zaubert eine dezente Frischenote, die (bei uns) ca. 6 Stunden auf der Haut hält. Die erste Reaktion meines Freundes war: "Mhhh Schatz, riechst du hier so gut?" Das geht natürlich runter wie Öl und auch mir und meiner Freundin gefällt dieser Duft sehr gut.
Die Zusammensetzung sieht folgender Maßen aus:
  • Basisnote: Sandelholz, Zedernholz, Moschus
  • Kopfnote: Grüne Mandarine, Tomatenblätter, Veilchenblätter
  • Herznote: Veilchen, Tuberose, Pflaumenblüte


Charaktergebend für den Duft sind natürlich die Aromen der Herznote: Veilchen, Tuberose und Pflaumenblüte. Es wäre gelogen zu sagen, dass man die einzelnen Bestandteile heraus riechen kann, in Kombination ergeben sie jedoch einen wunderbar lieblichen und zugleich frische Duft, der es definitiv auf das Treppchen meiner Lieblingsparfums geschafft hat.


POP gibt es nicht nur als Eau der Parfum , sondern auch als Lotion und Duschgel, damit man in jeder Lebenslage gut duftet.



Preislich bewegen sich die Düfte in folgendem Bereich (UVP):
  • 30 ml: 56,00 Euro 
  • 50 ml: 77,00 Euro 
  • 100 ml: 102,00 Euro
Besonders gut gefällt uns der Flakon, der das Thema POP wie Cake Pops sehr ansprechend aufgreift. Der Runde Aufsatz auf der Flasche ist zeitgleich der Sprühkopf, sodass man mit wenn es mal schnell gehen soll, nicht noch extra einen Deckel entfernen muss (die gehen ja schließlich auf gerne mal verloren).




Unser Fazit






Meine bester Freundin und ich sind von dem Duft sehr angetan. Auch wenn wir beide nicht in der Lage sind, die einzelnen Geruchskomponenten heraus zu riechen, gefällt uns trotzdem die Gesamtkomposition, die an eine liebliche Blumenwiese erinnert. Das Flakon ist sehr hübsch gearbeitet und passt zum Thema. Der Preis ist unserer Meinung nach in Ordnung, immerhin handelt es sich bei den UVP um Preise für Eau de Parfum und nicht für die verdünnte Variante Eau de Toilet.



Mittwoch, 3. August 2016

Knuspern mit Nature Valley Crunchy

Hallöchen ihr Lieben :-)

Seit einer Woche testen wir für Brandnooz und Nature Valley die amerikanischen Müsliriegel "Crunchy" der Marke, die seit 2014 auch in Deutschland erhältlich sind.
Kaufen kann man die knusprigen Riegel entweder online oder in großen Supermarktketten wie beispielsweise Real oder auch in ausgewählten Filialen der Drogerie Rossmann.
Bis zu diesem Test kannte ich weder die Marke Nature Valley noch deren Produkte, bei denen es sich (zumindest hier in Deutschland) ausschließlich um Müsliriegel handelt.



Mein Test


Zum testen bekam ich 5 Packungen mit jeweils 5 Doppelriegeln der erhältlichen Sorten:
  • 1 x Oats & Berries
  • 1 x Canadian Maple Sirup [Ahornsirup]
  • 1 x Oats & Honey
  • 2 x Variety Pack (Oats & Honey, Canadian Maple Sirup, Chocolate Chips)


Was alle Riegel gemeinsam haben, ist eine unglaublich knusprige Zusammensetzung, wie wir sie hier in Deutschland selten bei Müsliriegeln erleben. Herkömmliche Müsliriegel bei uns lassen sich nicht auseinander brechen, da sie meistens von einer Unmenge klebriger Masse zusammen gehalten werden und sich so einfach auseinander ziehen lassen.
Nature Valley Crunchy lässt sich dagegen eher mich einer Art Knäckebrot vergleichen: die einzelnen Bestandteile sind fest miteinander verbunden und es knuspert so richtig schön laut wenn man in einen Riegel beißt.




Bisher habe ich die Sorten Oats & Honey und Canadian Maple Sirup probiert und bin von den leckeren Riegel sehr angetan. Sie sind wie gesagt sehr knusprig und da sie zu 55% Vollkorn sind, hat man auch ordentlich etwas zum kauen zwischen den Zähnen. Im Vergleich mit anderen Müsliriegeln sind sie etwas flacher, sodass in jeder Packung gleich 2 Riegel enthalten sind. Dadurch ist man immer verleitet, den zweiten Riegel gleich hinterher zu schieben - was bei dem Geschmack nicht abwegig ist.
Mir schmecken die Riegel sehr gut - sie haben (für meinen Geschmack) die richtige Süße und machen Lust auf mehr.



Mein Fazit


Ich finde es zwar schade, dass immer gleich 2 Riegel in einer Verpackung sind, da man immer verleitet ist, direkt beide auf einmal zu essen. Selbst wenn man sich einen Riegel aufheben möchte, ist es gerade in der Handtasche schwierig, da man Gefahr läuft, die ganze Tasche mit Krümeln zu kontaminieren...
Geschmacklich finde ich die Riegel sehr lecker - aber klar, wie bei allen Süßigkeiten, sollte man hiervon nicht zu viel essen.

Liebe Grüße,
Eure Nepo.Muk

Mittwoch, 13. Juli 2016

Licör 43 zum Backen!

Hallöchen ihr Lieben,


Ich war wieder kreativ und habe den Licör 43 diesmal eher zweckentfremdet. 



Zum Einsatz kam er wieder in der Küche - im Gegensatz zu meinem Eierlikör habe ich ihn aber nicht für ein Getränk sondern beim Backen verwendet - mit einem unglaublich leckeren Ergebnis wie ich finde! 


Das Rezept ist sehr simpel, ergibt jedoch ein hervorragendes Ergebnis! Er ist wunderbar luftig und durch die halbe Banane auch unglaublich saftig - meine Arbeitskollegen haben sich sichtlich über die Kalorienzufuhr gefreut... ;-)


Ich habe den Kuchen nicht als Ganzes, sondern in kleinen Brötchen-Backformen ausgebacken, daher war meine Backzeit nur 30 Minuten. Für Muffins eignet sich der Teig daher bestimmt auch gut - allerdings empfehle ich dann Silikonbackförmchen, die vorher gut eingeölt und eventuell mit Mehl oder Gries bestreut werden sollten, damit das Gebäck sich nach dem Backen gut aus den Förmchen lösen lassen.



Lasst es euch schmecken,
Eure Nepo.Muk

Dienstag, 28. Juni 2016

Eierlicor 43 - ein Gaumenschmauß!

Hallöchen ihr Lieben, 

Gestern habe ich meine Küchenmaschine arbeiten lassen und mal eben einen leckeren Eierlikör gezaubert - natürlich mit Licor 43.


Die Zubereitung ist Dank meiner Bosch MUM kinderleicht, sodass sich der Eierlikör fast von selbst macht. Das einzige, was ich noch tun musste, war die Rührschüssel mit den Zutaten zu füttern, der Rest erledigte die MUM für mich.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen - und schmeckt nebenbei auch noch fantastisch! (So haben es zumindest meine Testtrinker bewertet, ich selber mag ja gar keinen Eierlikör...)


Viel Spaß beim Nachrühren und lasst es euch schmecken!

Eure Nepo.Muk

Donnerstag, 16. Juni 2016

Licor 43 Original & Licor 43 Orochata

Hallo ihr Lieben,

Endlich steht wieder ein Produkttest vor der Tür!

Diesmal gehöre ich zu den Glücklichen Leckermäulern, die für die Insider den vermutlich bekannten spanischen Licor 43 und seinen neuen kleinen Bruder, den Licor 43 Orochata, testen dürfen.

Licor 43 Original

... oder auch einfach nur "Cuarenta y Tres" ist ein beliebter spanischer Likör mit 31% Alkohol. Seinen Namen verdankt er seinen 43 verschiedenen Zutaten, wobei Vanille am deutlichsten heraus geschmeckt werden kann. Besonders beliebt ist 43er mit Milch, da er kalt serviert und mit Eis ein wunderbares Sommergetränk ist und bei richtigem Mischungsverhältnis den Eindruck einer harmlosen Vanillemilch erweckt.


Licor 43 Orochata

Der "kleine Bruder" Orochata ist noch nicht mal im volljährig und wird daher erst ab voraussichtlich September die Theken dieser Welt erblicken. Wie sein großer Bruder basiert auch dieser Likör auf den geheimen 43 Zutaten, wird jedoch durch die Verfeinerung durch Mandelmilch lieblicher und cremiger sein.



Mein Test

Wie ihr sicherlich verstehen könnt, möchte ich keine Alkoholvergiftung riskieren, weswegen ich meine Testseite zum "Cuarenta y Tres" und seinem kleinen Bruder über die nächsten Woche immer mehr wachsen wird. Ich habe schon einige Rezepte im Kopf und werde die Liköre nicht nur für leckere Getränke, sondern auch für Leckereien zum essen verwenden.
Ich habe da auch schon ein paar Ideen im Kopf, die werde ich euch aber erst ab nächster Woche "poco a poco" zeigen und euch hoffentlich Lust auf mehr machen!

Montag, 7. Dezember 2015

Die Bosch MUM 5 - Das Allround-Talent!

Hallöchen Ihr Lieben,

Im Rahmen einer Test-Aktion von den Kosumgoettinnen durfte ich die vergangenen Woche die neuen Bosch MUM 5 Küchenmaschine testen und möchte meine Erfahrungen nun mit euch teilen.



Lieferung und erstes Kennenlernen:
 
Die MUM58W56DE versteckte sich in einem riiiiiesigen Paket - kein Wunder bei dem vielen Zubehör. Neben der eigentlichen Küchenmaschine befanden sich in dem Paket:
 
- Durchlaufschnitzler
- 4 Schneid-/Raspelscheiben (Raspelwendescheibe, Reibscheibe mittelfein,  Schneid-Raspel-Wendescheibe, Schneidwendescheibe)
- Zitruspresse
- Spritzschutz
- Edelstahl-Rührschüssel
- versch. Knet- und Rührwerkzeuge (Knethaken aus Metall, Profi Flexi-Rührbesen, normaler Rührbesen und rote Zubehörtasche)
- 2x ToGo Mixbecher, Hack- / Mixmesser mit Messer-Schutzkappe
 
Darüber hinaus durfte ich (wie alle Tester/-innen) noch das "Baking Sensation"-Set für die MUM 5 testen:
 
- Rührschüssel Kunststoff
- Fleischwolf
- Spritzgebäckaufsatz
 
Der erste Aufbau der MUM 5 gestaltet sich kinderleicht. Einmal von der Verpackung befreit, empfiehlt es sich, die Einzelteile kurz zu reinigen, sodass alle Teile sofort einsatzbereit sind.
Die Maschine verfügt über einen schwenkbaren Arm, an dem alle Zubehörteile in verschiedenen Positionen (abhängig vom Zubehör) angebracht werden können. Dieser Arm lässt sich durch einen großen  Knopf entriegeln und kann dann individuell in die gewünschte Position gebracht werden.
Die MUM 5 hat darüber hinaus auf der Unterseite Saugknöpfe, sodass die Maschine vor allem auf glatten Flächen wie Glas oder der Küchenarbeitsfläche einen festen, sicheren Stand hat.
Bedient wird die Maschine über ein großes Rad an der rechten Seite, über das man 8 verschiedene Geschwindigkeitsstufen ansteuern kann (1 – 7 und eine Turbo-Stufe). Sofern an den Strom angeschlossen, wird die Maschine ganz einfach durch ansteuern einer dieser Stufen eingeschaltet.
Seitlich des Rads wird darüber hinaus per Beleuchtung (rot) ebenfalls angezeigt, dass die Maschine im angeschlossenen Zustand läuft. Ist dies der Fall, ist die Beleuchtung durchgehend rot. Wenn jedoch ein Zubehörteil nicht ordnungsgemäß an der Maschine angebracht ist, blinkt die Beleuchtung rot auf, um die signalisieren, dass etwas nicht stimmt.
 
Bevor ich auf die Funktionsweise und die Effizienz der einzelnen Zubehörteile eingehe, möchte ich darauf hinweisen, dass Neulinge vor dem ersten Gebrauch eines Zubehörs UNBEDINGT einen Blick in die jeweilige Bedienungsanleitung des Zubehörteils werfen sollten. Leider ist die Installation eines Aufsatzes nicht immer intuitiv, sodass bei falschem Aufsatz leicht kleine Plastikteile abbrechen können. Mir ging es so beim Mixeraufsatz – zum Glück ist er aber immer noch voll funktionstüchtig.
 
Darüber hinaus möchte ich noch anmerken, dass ich die Installation der einzelnen Zubehörteile in meinem Bericht nicht erklären werde – dafür dient die Bedienungsanleitung. Ich möchte jedoch sagen, dass die Installation zwar generell sehr einfach ist – vorausgesetzt man hat das jeweilige Teil schon einmal benutzt und eventuell mit Hilfe der Anleitung richtig angebracht.
 
Meine Erfahrungen:
 
1. Raspeln und Zerkleinern
 
Zum Raspeln und Zerkleinern benötigt man eine der 4 Scheiben (abhängig vom erwünschten Ergebnis), sowie den Durchlaufschnitzer, eine Rührschüssel und eventuell den mitgelieferten Spritzschutz.
Im Rahmen meines Tests habe ich verschiedene Obst- und Gemüsesorten mit Hilfe der Küchenmaschine zerkleinert und war sowohl mit dem Lärmpegel, als auch mit dem Reibe-/Schneidergebnis und der späteren Reinigung der Teile sehr zufrieden. Weichere Sorten wie Gurken, Zucchini, Äpfel und Birnen werden in Windeseile zerkleinert, aber auch Kohlrabi und Möhren stellen für die MUM 5 keine Probleme dar.
 
 


2. frische O-Saft zum Frühstück
 
Der heißbegehrte frische O-Saft zum gemütlichen Sonntagsfrühstück ist dank der Zitruspresse kein Wunschdenken mehr. Mit einem Fassungsvermögen von ca. 500 l lassen sich locker 5 – 7 Orangen pressen und dann beim Frühstück in Saftform genießen. Laut Anleitung wird beim Saftpressen Stufe 5 empfohlen, die Stufen 3 und 4 sind jedoch vollkommen ausreichend – bei Stufe 5 hingegen ist mir der Saft auf gut Deutsch gesagt um die Ohren gespritzt.
 

 
3. Backe, backe, Kuchen… Oder andere Sachen!
 
Restlos begeistern konnte mich die MUM 5 von ihren Rührfähigkeiten. Abhängig von den Zutaten, die man vermengen möchte, kann man zwischen 3 verschiedenen Werkzeugen wählen.
Der Knethaken eignet sich dabei (wie der Name schon sagt) vor allem für Knetteig oder grobe Zutaten, die vermengt werden sollen. Ich selbst habe sie für die Herstellung von Teig für Zimtsterne, Hefeteig, Mürbeteig aber auch zum Verrühren von herzhaftem Muffinteig (hier kommen jede Menge Zwiebeln und geriebener Käse rein) und zum Kneten von Hackfleisch für Frikadellen verwendet – jedes Mal mit einem top Ergebnis.
Der Profi Flexi-Rührbesen ist mit einem flexiblem Gummi beschichtet, welches die Rührschussel beim Rührvorgang leicht berührt und somit keine Rückstände am Rand lässt, sodass sämtliche Zutaten zu einer homogenen Masse verrührt werden können. Zum Einsatz kam er bei mir für Rührteig und Muffins.
Zu guter Letzt gibt es für die MUM 5 noch einen einfachen Rührbesen, der ebenfalls durch ein tolles Rührergebnis überzeugt. Gerade Teig, bei dem zunächst Eier mit Zucker und Butter „schaumig“ geschlagen werden müssen, ist er ideal und schlägt gerade die Eier toll auf! Ich habe mit ihm sowohl Berliner Brot für die Weihnachtszeit und einen einfachen Quarkkuchen ohne Boden für zwischendurch gebacken.
 

 
Beim Thema Teig und backen muss ich nun unbedingt auf die verschiedenen Rührschüsseln eingehen. Vor meinen Test dachte ich, dass es unnötig ist, wie verschiedene Rührschüsseln für die MUM 5 zu haben. Mittlerweile bin ich jedoch anderer Meinung:  rein optisch gewinnt klar die Schüssel aus Metall – sie sieht sehr hochwertig aus und, auch wenn ich sie noch nicht fallen gelassen habe, glaube ich, dass sie darüber hinaus sehr robust ist. ABER wenn es darum geht, einen klebrigen Teig aus der Schüssel zu bekommen, möchte ich die Plastikschüssel, welche beim „Baking Sensation“-Set dabei war, nicht missen.
 
4. Mix & Go
 
Als Zubehör für die „Umfangreiche“ wurden noch 2 ToGo Mixbecher mit dem zugehörigen Hack- / Mixmesser mit Messer-Schutzkappe und 2 Deckeln geliefert. Das sind meiner Meinung nach viel zu viele Einzelteile für den erwünschten Zweck: ein oder mehrere Getränke. Ich hätte mir hier lieber den normalen Mixaufsatz, welcher bei den anderen Testmaschinen dabei war, gewünscht, da er nicht ganz so viel Platz einnimmt wie 2 Becher, deren Deckel und noch ein extra Hack- / Mixmesser. Auch die Installation der Einzelteile ist nicht optimal, da das Mixmesser wiederrum aus 2 Einzelteilen besteht – dem eigentlichen Mixmesser mit Dichtung und der Verriegelungsvorrichtung.
Das Mixergebnis für Smoothies (Ich habe allerhand Zutaten kombiniert – gefr. Erdbeeren, Bananen, Äpfle, Gurken, Haferflocken, Joghurt, Kaki, Himbeeren, etc.) war jedoch IMMER toll! Die Getränke werden schön cremig und ohne Stückchen, einfach ein Traum! Voraussetzung ist allerdings, dass der Turbo-Gang am Stufenrad eingelegt wird – der Lärmpegel ist anscheinend erträglich, da selbst das Kaninchen beim Smoothie-mixen nicht panisch aus der Küche rennt sondern seelenruhig am Apfel weiter knabbert…
 
5. Fleischwolf
 
Zum Fleischwolf gibt es nicht viel zu sagen, bis auf dass er toll funktioniert und ich total froh bin, endlich so ein Teil zu besitzen. Das Fleisch (Hähnchen, Rind und Pute wurden getestet) wurde einwandfrei gewolft. Dass der Wolf nicht spülmaschinenfest ist, wurde  im Blog der Konsumgöttinnen schon einige Male angemerkt – allerdings habe ich bisher auch noch keinen anderen Fleischwolf gewunden, der das war. Die Reinigung der Einzelteile ist zwar etwas mühselig, allerdings nehme ich das gern ich Kauf wenn ich im Gegensatz dazu endlich selbst darüber entscheiden kann welche Fleisch mit welche Qualität in meine Frikadelle kommt.
 
6. Spritzgebäck
 
Der Spritzgebäckaufsatz des „Baking Sensation“-Sets ist für mich ehrlich gesagt nur ein Nebenschauplatz meines Tests gewesen. Ich habe ihn zwar getestet und für effektiv befunden, jedoch ist mir die Herstellung von Spritzgebäck mit einer Maschine einfach viel zu stressig! :-D Kaum steckt man ober den Teig rein, schießt es unten nur so raus und man brauch viele Hände, um diesen Teigwurststress zu bewältigen… Wir sind selbst zu dritt ins Schwitzen gekommen ;-)
Für trainierte Spritzgebäckprofis ist dieses Gadget bestimmt ganz toll, für mich allerdings eher weniger brauchbar.
 
 
Tipps:
 
- Bei Fehlermeldung (rotes Licht am Stufenrad) zunächst die ordnungsgemäße Installation der Zubehörteile überprüfen. Außerdem müssen ALLE Sicherheitsdeckel fachgerecht angebracht sein, sonst blockiert die Maschine auch dann, wenn das Zubehör richtig angebracht ist.
 
Verbesserungsvorschläge:
 
- Wiegevorrichtung in die Maschine integrieren
- Anstatt der Rezepte-DVD sollte lieber eine App für Handy oder Tablet oder ein traditionelles Heftchen der Maschine beiliegen - denn mal ernsthaft: wer von uns hat einen PC in der Küche stehen? ;-)
 
 
Mein Fazit:



 
Das Fazit meiner intensiven Testwochen ist zunächst, dass ich in den kommenden Woche erst mal wieder weniger böse Sachen essen darf – so viel wie ich gebacken habe!
Aber Scherz beiseite, die MUM 5 hat sich mit ihren vielen und effektiven Funktionen einen festen Platz in meiner kleinen 6 m² Küche erkämpft. Wenn man seine Rezepte kennt, kann sie einem viel Arbeit abnehmen und hilft dabei, Zeit in der Küche zu sparen, ohne dass man das Gefühl hat (dieser Kommentar ist meiner Thermomix-Phobie geschuldet), dass man selbst in der Küche überflüssig wird. Sie ist optisch ein Hingucker und, wie ich finde, hochwertig und solide verarbeitet. Die Lärmbelastung ist passabel – natürlich kommt es immer ein bisschen darauf an, was ich verarbeiten möchte und auf welcher Stufe. Die Rührleistung war bei allen Teigarten hervorragen.
Einen Stern Abzug gibt es allerdings, da manche Zubehörteile nicht wirklich intuitiv angebracht werden können, weswegen ich auch bei der Bedieung einen Abzug gemacht habe. Außerdem ist der Nachkauf von Zubehör relativ teuer - klar ist es toll, wenn man die Maschine beliebig erweitern kann, jedoch nicht zu jedem Preise (Eismaschinenaufsatz: ca. 80€ Pasta-Kombi (Lasagne & Spaghetti): ca. 160€ Getreidemühle: ca. 95€ - alle Preise sind hierbei laut der Bosch Homepage angegeben)
 


Alles in allem möchte ich die MUM 5 nicht mehr missen und betrachte Sie daher als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an mich selbst :-)